Kooperation ohne Grenzen: University Battle

Unibator Redaktion

Interdisziplinäre Teams der Goethe-Uni und insgesamt 19 weiterer Hochschulen und Universitäten werden sich ab dem 01. Oktober 2018 einen Kampf um die beste Lösung zu jeweils einer Problemstellung von Merck und der FAZ liefern. Die Basis ist eine Online-Plattform aus dem Unibator.

Ob in der Wissenschaft oder der Wirtschaft – moderne Problemstellungen benötigen heutzutage interdisziplinäre Teams, neue Arten der Kollaboration und innovative Mindsets, um gelöst zu werden. Frühzeitig während des Studiums in solche Prozesse eingebunden zu sein, sorgt für Praxiserfahrung, Ausbau des eigenen Know-Hows und erste Kontakte in die Wirtschaft. 

Mit der Online-Plattform für „Crowd-Teaming“ entwickelt das Unibator Startup „ekipa“ gerade ein Tool, das Kollaboration und digitale Teamarbeit mit einer interdisziplinären Crowd aus Studierenden und High Potentials ermöglicht.
Crowd-Teaming erfolgt in mehreren Schritten. Zu Beginn steht immer eine konkrete Problemstellung, die gemeinsam mit einem Kunden aus Wirtschaft oder Gesellschaft definiert wird. Diese Challenge wird auf der ekipa-Plattform online gestellt. Auf dieser Basis findet sich eine Crowd, die vorrangig aus Studierenden und jungen Erwachsenen mit unterschiedlichem Wissen und frischen Ideen besteht, zu interdisziplinären Teams zusammen. Diese Teams entwickeln in einem mehrstufigen Prozess, bestehend aus Qualifikations- und Ausarbeitungsphase, im Wettbewerb miteinander neue Ideen, Ansätze und schließlich Lösungen für die Problemstellung. „Am Ende werden die Teams mit den besten Lösungen mit Preisgeldern und Prämien belohnt“, erklärt ekipa Co-Gründer Justin Gemeri.

Um dieses funktionale Live-Kollaborationstool für digitale Zusammenarbeit auf den Weg zu bringen, startet ekipa seinen Rollout noch im Oktober dieses Jahres. Dabei arbeitet das Team von ekipa mit insgesamt weit über 100 Professoren, Initiativen, Dekanaten, Präsidien und Career Centern zusammen, um das University Battle an insgesamt 20 Hochschulen zu vermarkten. 

In diesem Wettbewerb um die beste Lösung formulieren Merck und FAZ jeweils eine Challenge zu einer aktuellen Problemstellung.

Studierende erhalten ab dem 1. Oktober Zugang zu den beiden Challenges von Merck und der FAZ über die ekipa-Plattform. Jetzt heißt es, sich hochschulintern in fachübergreifenden Teams zusammenzufinden, um mit der Lösungsentwicklung zu beginnen. Denn das University Battle ist nicht nur ein Wettkampf verschiedener interdisziplinärer Teams, sondern ein Wettkampf zwischen den besten Hochschulen der Region!

In der Qualifikationsphase bis Mitte November suchen die Teams eine zündende Idee, denn nur die bestens Teams der konkurrierenden Hochschulen erreichen die nächste Phase des University Battles.

Für die qualifizierten Teams der verschiedenen Hochschulen beginnt dann die Ausarbeitungsphase: Hier wird die initiale rohe Idee vertieft und zu einer komplexen Lösung alterniert. In Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber erhalten die Teams Anregungen, um die Ausarbeitung in die gewünschte Richtung zu lenken. Den Teams steht jeweils ein Professor der eigenen Hochschule als Coach bei. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit ein Bootcamp mit Experten aus den verschiedensten Fachgebieten zu durchlaufen, um ihrer Lösung den letzten Feinschliff zu verpassen. 

Am Ende des University Battles steht ein Abschlussevent, bei dem die Finalisten ihre Lösungen vor einer Jury präsentieren. Letztendlich treffen die Jury und die Auftraggeber anhand der vorher begutachteten Lösungen und der finalen Präsentation eine Entscheidung und küren die besten Teams. Neben Ruhm und Ehre für ihre Hochschule kämpfen die Teams hierbei auch um Prämien und Preisgelder im Wert von rund 20.000 Euro.

Insbesondere das Unibator Netzwerk hilft dem jungen Unternehmen, seine Plattform in der Praxis zu testen und umzusetzen. „Der Unibator fungiert als Partner des University Battle. Wir unterstützen konzeptionell, aber auch durch unsere Social Media Kanäle. Dank der Unterstützung durch Prof. Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident für Third Mission, werden wir das Abschluss-Event Ende Januar am Campus Westend der Goethe-Uni hosten“, so Katharina Funke-Braun, Leiterin des Goethe-Unibators.

Auch die zahlreichen Mentoren und Berater des Unibators helfen ekipa bei ihrem Start. Ebenso wichtig ist der Austausch mit den anderen Startups: „Egal, mit welchem unternehmerischen Problem man mit seinem Startup konfrontiert wird: Es gibt fast immer einen anderen Gründer ein paar Büros weiter, der etwas Ähnliches in der Vergangenheit bewältigt hat und seine Erfahrungen weitergeben kann“, so Linh Phung, einer der drei Gründer von ekipa.

Mit dem University Battle zeigen er und sein Team, was die Qualität ihres Startups ausmacht. Denn neben Studenten der Goethe-Universität werden auch weitere Kooperationspartner, Mentoren und Coaches in das University Battle eingebunden, um die besten Teams bei der Entwicklung ihrer Lösung zu beraten und sie optimal auf den Pitch beim Abschluss-Event vorzubereiten.

Daniel von Wedel, selbst schon seit vielen Jahren Unternehmer und außerdem einer der Mentoren des Unibator-Programms, unterstützt das University Battle ebenfalls: „In meiner Rolle als Dozent an der Frankfurt University of Applied Sciences unterstütze ich das University Battle vor allem, indem ich das qualifizierte Team von Studierenden der UAS im Rahmen der Lösungsentwicklung auf die Präsentation beim Abschlussevent vorbereite und den Gründern von ekipa die Möglichkeit biete, das University Battle in meiner dort angebotenen Vorlesung vorzustellen.“

„Crowd-Teaming ist die Zukunft. Das University Battle der Anfang.“ Getreu diesem Motto sucht ekipa hierfür junge Menschen und Studierende jedes Semesters und jedes Studiengangs. „Wir suchen Menschen, die Lust haben, ihr Innovationspotential zu entfalten, ihr Wissen in der Praxis anzuwenden, in interdisziplinären Teams reale gesellschaftliche und wirtschaftliche Problemstellungen zu lösen, in Kontakt zu tollen Marken und Organisationen zu kommen und gleichzeitig damit Geld verdienen zu können“, so Nico Heby, der das Gründerteam komplettiert.

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