Im Startup Portrait: Go Crush

Unibator Redaktion

Dating-Apps wie Tinder zum Beispiel waren ihnen zu unverbindlich. Deshalb haben drei Jungs aus Frankfurt ihre eigene App entwickelt: Go Crush, in etwa „geh und verliebe dich“. Mit der App werden Singles gemeinsam ins Restaurant geschickt. Das Besondere dabei: Sie treffen sich erstmal bei einem Gruppendate.

Wer seid Ihr, was ist Euer Hintergrund?
Drei Frankfurter Jungs: Lukas Reinhardt, Bachelor of Science an der Goethe Universität Frankfurt startete 2016 den Versorgungsservice Taunus zur Verwaltung von Energieverträgen. Kai Burghardt und Joao Ferreira gründeten neben dem Studium eine Softwareagentur und feierten den erfolgreichen Start des Sozialen Netzwerkes „friendsUp für Frauen“.

Welches Problem löst ihr und was macht euch besonders?
Mit Go Crush lernen sich Nutzer als Gruppe bei gemeinsamen Aktivitäten kennen: Man schließt sich einer Gruppe von 4 bis 6 Personen an und lernt diese dann direkt persönlich kennen. Go Crush verdienen Geld durch die Vermittlung der Gruppentreffen an passende Restaurants und Locations in der Nähe. Besteht größeres Interesse zwischen zwei Nutzern, können sie die Kontakt-Funktion in der App nutzen, um Kontaktdetails mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.
Wir unterscheiden uns deutlich von der Konkurrenz, da unser Geschäftsmodell primär über Vermittlungsprovisionen von unseren Partnern monetarisiert.

Wie seid Ihr auf Eure Gründeridee gekommen?
Um neue Leute in einer neuen Stadt kennen zu lernen, benutzen viele die herkömmlichen Apps wie Tinder, Spontacts, etc. Die waren uns aber zu unpersönlich und mit langweiligem Smalltalk verbunden. Bis dann ein passender Termin für ein echtes Treffen gefunden wurde, dauerte es meist lange. Außerdem lernt man immer nur eine Person kennen und die kostenlosen Versionen dieser Apps sind meist beschränkt. Mit Go Crush haben wir einfach die bessere Dating App entwickelt.

Welche Vorteile versprecht ihr euch vom Unibator Programm?
Wir erhoffen uns eine deutliche Weiterentwicklung des bisherigen Geschäftsmodells und das Lösen verschiedener Probleme bei der User-Retention-Rate. Außerdem soll das dem Konzept mehr Gamification verliehen werden. Für alle diese Punkte ist professionelles Mentoring sehr hilfreich.

Was möchtet ihr nach den 18 Monaten im Unibator erreicht haben?
Nach dem Unibator Programm möchten wir das Geschäftsmodell verfeinert haben und die Expansion in weitere europäische Länder sollte anlaufen. Auch sollte bis zu diesem Zeitpunkt eine Finanzierung durch Business Angels (Haben wir bereits geschafft!) und später auch eine Series A Finanzierung stattfinden.

(c) Carsten Lindstedt Photography
www.lindstedt-photography.com

 

 

 

 

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