5 Fragen an: Dr. Donovan Pfaff

Dr. Donovan Pfaff ist seit etwa 2012 Mentor im Unibator und damals mit der ersten Firma in den Brutkasten der Goethe-Universität gezogen. Als Geschäftsführer der Bonpago beschäftigt sich Dr. Donovan Pfaff seit über 15 Jahren mit der Digitalisierung von Prozessen und Geschäftsmodellen. Durch die Analyse von weit über 300 Unternehmen im In- und Ausland sowie aufgrund von zahlreicher Forschungsprojekte und Aufträge in der Öffentlichen Verwaltung gilt er als Vordenker für die Digitalisierung. Mit seinem bereits im Jahre 2004 veröffentlichten Werk „Financial Supply Chain Management“ hat er die Entwicklungen zur stetigen Digitalisierung im Finanz- und Rechnungswesen mit gestaltet. Dr. Donovan Pfaff arbeitet in allen wichtigen nationalen und internationalen Foren zum elektronischen Rechnungsaustausch mit. Und ganz nebenbei ist er auch noch Olivenbauer in Italien.

Frage 1: Welche Projekte oder Startups hast du bereits betreut oder beraten?

Ich habe früher in den ersten Zügen des Unibators aktiv einige Start Ups betreut. Wir waren auch selbst eines der ersten im Unibator. Aktuell betreue ich ein paar Kollegen in der Softwareentwicklung, Webentwicklung und mein eigenes FinTech, die Compraga.

Frage 2: Hast du eigene Gründungserfahrung? Wenn ja, welche?

Ich habe vor nun 16 Jahren die Bonpago gegründet, dann vor 4 Jahren die Compraga. Daneben habe ich noch eine Marketingagentur (2015) mitgegründet und ein Technologieunternehmen (2011). Nebenbei bin ich noch Olivenbauer in Italien.

Frage 3: In welchen Branchen bist du Experte/Expertin und kannst Startups wertvolle Tipps geben?

Vor allem im B2B-Bereich, aber sicherlich bei Kundensichtweisen und dem Aufbau und Skalierbarkeit sowie dem Geschäftsmodell. Mit der Compraga sind wir aktuell in vier Ländern aktiv. Da gibt es auch einiges an Lessons Learned.

Frage 4: Was ist deine Motivation für dein Engagement im Goethe Unibator?

Ich selbst profitiere sehr von meinen Mentoren aller Altersklassen und Fachgebiete. Gute Ideen und couragierte Gründer verdienen Unterstützung. Deutschland braucht Unternehmer – und natürlich lerne ich bei jeder Sache mit.

Frage 5: Was sollte ein Team, das Unterstützung bei dir sucht, zum Erstgespräch mitbringen?

Wie sieht die Idee und das Geschäftsmodell aus, wo wollen wir in 2 bis 4 Jahren sein, warum habt Ihr gerade Bock auf die Umsetzung? Wo seht Ihr Eure Stärken und Schwächen und wo kann der Mentor in welcher Form helfen!

 

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